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Hintergrund: Tortura Sekundus ist ein unbedeutender Planet am Rande des Caliban Subsektors. Selbst der 13. schwarze Kreuzzug ist ohne nennenswerte Gefechte an diesem Planeten vorüber gezogen. Und so zieht Totura Sekundus seine bescheidenen Bahnen um die kleine blaue Sonne herum, die das Zentrum des Systems bildet. All dies sollte sich jedoch ändern, als dem Adeptus Administratum vor mehr als zwei Jahren gemeldet wurde, dass man ein weit verzweigtes Höhlensystem unterhalb der Planetenoberfläche entdeckte habe, indem es allem Anschein nach eine unidentifizierte Energiequelle gebe. Umgehend entsandte das Administratum Schiffe zu den Planeten mit Exploratoren an Bord, die das Höhlensystem erkunden sollten, da dort eines der unschätzbar wertvollen und seltenen Standardtechnologiekonstrukte vermutet wurde. Sofort begannen die Exploratoren mit der Erkundung des Höhlensystems. Die ersten Vermisstenmeldungen, die eintrafen wurden ignoriert. Als die ortsansässigen Bauern von seltsamen Gestalten in der Finsternis sprachen, wurde dies als abergläubiges Geschwätz abgetan. Selbst als ein ganzes Explorerteam verschwand, glaubte man, es habe sich lediglich in dem weit verzweigten Höhlensystem verirrt, dass viel tiefer in den Planeten hineinragte, als man zunächst angenommen hatte. Dann jedoch stießen die Forscher in einem der kavernenartigen Teile des Höhlensystems auf ein gewaltiges Bauwerk. Wie riesig die Ausmaße dieses uralten, pyramidenartigen Gebildes tatsächlich war, mochte nur der Imperator wissen, denn nur die Spitze des kolossalen Monuments ragte in die Kaverne hinein. Der Rest war unter tausenden und abertausenden Tonnen Felsgestein begraben. Es schien fast als wäre das Gebilde bei seiner Entstehung in den Stein hinein geflossen. Als sich die Exploratoren dem näherten, was sie für den Eingang hielten, begann ein gewaltiges Tosen in der Kaverne. Dann entstand eine Druckwelle, die die Forscher auf den steinigen Boden warf und schließlich ging ein kurzer aber hochenergetischer Impuls von dem Bauwerk aus. Ein Phänomen, welches noch bis in die tiefen Leeren des Alls wahrzunehmen war. Dann begann das Sterben. Die Planetaren Verteidigungsstreitkräfte wurden von einer unbekannten Macht angegriffen und innerhalb nur einer einzigen Nacht vollständig vernichtet. Markus Servilius der Planetare Gouverneur von Tortura Sekundus konnte noch einen Notruf absenden, bevor er verschwand und nie wieder gesehen wurde. Zwei Jahre später wurden ein Regiment der Imperialen Armee und ein Orden der Space Marines entsandt, um herauszufinden, was auf dem Planeten geschehen war. Als sie jedoch den Planeten erreichten, fanden sie eine tote Welt vor. Jegliches Leben war ausgelöscht worden. Nur die Legende von einem geheimnisvollen Standardtechnologiekonstrukt überdauerte diese vollständige Vernichtung und verbreitete sich im ganzen Subsektor. So ist es kaum verwunderlich, dass auch die anderen großen Mächte im Universum von dieser Legende erfuhren. Im Moment herrscht Ruhe auf Tortura Sekundus und der Imperialen Armee und den Space Marines bleibt noch ein wenig Zeit, um ihre Verteidigung zu organisieren. Doch es ist die Ruhe vor dem großen Sturm, der da kommen wird. Die Ruhe vor der letzten großen Schlacht des kleinen Planeten Tortura Sekundus.
Armeegröße: Gespielt wird mit 1000 Punkten pro Spieler. Natürlich ist es immer ratsam ein paar Modelle mehr mitzubringen, um eine eventuelle ungerade Spieleranzahl auszugleichen.
Verteidiger: Die Imperiale Armee und die Space Marines (alle loyalen Orden, die sich dazu berufen fühlen) werden mit der Verteidigung von Tortura Sekundus beauftragt.
Angreifer: Chaos Space Marines, Dämonen und Dark Eldar werden die Rolle des Angreifers übernehmen.
Andere Völker: Alle anderen Völker werden je nach Teilnehmerzahl einer Seite zugeteilt.
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